Stadttauben

Auf den Unterseiten gelangen Sie zu wichtigen und interessanten Fakten über Stadttauben.

Ein Konzept zur Populationskontrolle kann nur erfolgreich sein, wenn das angezüchtete ganzjährige Brutverhalten und die Standorttreue berücksichtigen werden. Darüber hinaus erörtern wir angebliche Gefahren und gehen im Zusammenhang mit der Stadttaubenproblematik auf die Rolle der Taubenzüchter und Anbieter von Hochzeitstauben ein. Für ein abgerundetes Bild geben wir zudem einen Überblick über die außergewöhnlichen Fähigkeiten und Eigenschaften von Tauben.


Das Wichtigste in Kürze zusammengefasst:

  • Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern verwilderte heimatlose Haustiere.
  • Die Stadttaubenproblematik entsteht durch die Eigenschaften, die der Mensch Tauben angezüchtet hat: das ganzjährige Brutverhalten und die Standorttreue.
  • Der angezüchtete "Brutzwang" wird nicht vom Nahrungsangebot beeinflusst – Fütterungsverbote sind daher unwirksam.
  • Stadttauben sind Körnerfresser, die in Städten kein artgerechtes Futter finden, aber durch die angezüchtete Standorttreue nicht woanders auf die Suche gehen können. Sie hungern und müssen aus der Not heraus menschliche Abfälle fressen. Dies führt zum sogenannten Hungerkot.
  • Jedes Jahr gehen hunderttausende Brieftauben beim Brieftaubensport verloren und vergrößern die Stadttaubenpopulation.
  • Eine wirksame, kostengünstige und tierschutzgerechte Lösung, die in immer mehr Städten erfolgreich praktiziert wird, ist das Gipsei-Modell.